25 Jahre Transatlantic-Diplomatic-Fellowship-Programm von Auswärtigem Amt und US-Außenministerium

Chargé d’Affaires a.i. Kent D. Logsdon hosted a panel discussion, followed by a reception, at the U.S. Embassy in honor of 25 years of the Transatlantic Diplomatic Fellowship (TDF) exchange program between the German Foreign Ministry and the U.S. Department of State.

Aus Anlass des 25. Jubiläums des Transatlantic-Diplomatic-Fellowship-Programms (TDF) des US-Außenministeriums und des Auswärtigen Amts in Berlin lud der Geschäftsträger ad interim der Vereinigten Staaten von Amerika, Kent D. Logsdon, am 14. September zu einer Podiumsdiskussion und einem Empfang in die US-Botschaft ein.

Conrad R. Tribble, stellvertretender Leiter der Abteilung für europäische und eurasische Angelegenheiten im US-Außenministerium, und Andreas Michaelis, Politischer Direktor des Auswärtigen Amts, diskutierten unter der Leitung von Rüdiger Lentz, geschäftsführender Direktor des Aspen Institute Deutschland in Berlin, den aktuellen Stand der transatlantischen Beziehungen und würdigten die Bedeutung des Diplomaten-Austauschprogramms vor einem Publikum von rund 60 Gästen, zu denen auch deutsche und  amerikanische Alumni des TDF gehörten.

In seiner Begrüßung dankte Geschäftsträger Logsdon dem Auswärtigen Amt für sein anhaltendes Engagement für dieses Austauschprogramm und betonte, er sei als amerikanischer Diplomat, der seine Laufbahn in Deutschland begann, ganz besonders stolz darauf, dass dieses außergewöhnliche Programm eine deutsch-amerikanische Idee war. „Dieses Austauschprogramm bietet Diplomaten die einzigartige Chance, sich ein Bild davon zu machen, wie unsere Verbündeten und Partner Außenpolitik formulieren und umsetzen.“

Das Diplomaten-Austauschprogramm, das zunächst nur zwischen den USA und Deutschland bestand, wurde später auf Initiative des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, des Präsidenten der Europäischen Kommission und des Präsidenten des Europarats als Transatlantic-Diplomatic-Fellowship-Programm zur Stärkung der transatlantischen Verbindungen institutionalisiert. Es bietet Diplomaten aus den Vereinigten Staaten, der EU und NATO-Mitgliedsstaaten sowie der Schweiz die Möglichkeit, für neun bis zwölf Monate im jeweils anderen Außenministerium zu arbeiten. Der Austausch ermöglicht es den Teilnehmern unter anderem, enge berufliche Verbindungen und Netzwerke aufzubauen, die der Schlüssel zu einer starke Partnerschaft und Zusammenarbeit sind. Seit seiner Gründung haben mehr als 150 amerikanische und europäische Diplomaten des gehobenen und höheren Dienstes an dem Austauschprogramm teilgenommen, um die lebendige und erfolgreiche Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa zu fördern. Viele Absolventen sind inzwischen als Botschafter oder Gesandte tätig. In den USA wurde das 25. Jubiläum des Transatlantic-Diplomatic-Fellowship-Programms im Juni mit einem Empfang im US-Außenministerium gewürdigt.