64. Internationale Filmfestspiele Berlin: Runder Tisch zum Thema “LGBT-Rechte und das Medium Film“

Anlässlich der 64. Berlinale lud die Kulturattachée der US- Botschaft, Frau Katharina Göllner-Sweet, am Montag, den 10. Februar 2014, zu einer Veranstaltung zum Thema „LGBT-Rechte und das Medium Film“ in die US-Botschaft ein. Unter den Teilnehmern befanden sich Vertreter verschiedener kultureller, Film- sowie LGBT-Institution, darunter Universitätsdozenten, Filmstudenten und -kritiker, die Geschäftsführerin des Schwulen Museums, Vertreter der Medien, der Direktor, LGBT-Direktor und Mitglieder von Human Rights Watch Deutschland sowie der Referatsleiter für Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes. Kimberly Marteau Emerson, Mitglied des Internationalen Vorstandes von Human Rights Watch und Frau von Botschafter Emerson, moderierte die Diskussion, welcher Vorträge von Ira Sachs, dem Regisseur von „Love is Strange“ und von Boris Dittrich, Human Rights Watch Deutschlands LGBT-Direktor, zur Rolle und Einfluss des Films hinsichtlich des Gesinnungswandels der Gesellschaft gegenüber LGBTs folgten.

Die Veranstaltung betonte die Haltung der Vereinigten Staaten von Amerika zum Thema LGBT-Rechte: die Würde und Menschenrechte einer jeden Person zu unterstützen, obgleich seiner sexuellen Orientierung oder Identität. Allein die Tatsache, dass ein Film wie „Love is Strange“ nicht überall auf der Welt legal gezeigt werden kann, ist ein Zeichen dafür, dass noch viel auf diesem Gebiet erreicht werden muss. Die Gäste waren sich einig, dass kulturelle Aktivitäten, wie zum Beispiel Filmvorführungen, eine wichtige und vor allem einflussreiche Rolle spielen können, um ein positives Bild der LGBT-Gemeinschaft zu verbreiten, indem sie bei der Gesellschaft Verständnis und Mitgefühl erzeugen.