Amerikanisch-deutsche Partnerschaft zur Förderung der Sicherheit in Europa

Am 21. November leitete Bill Martin, Presseattaché der US-Botschaft in Berlin, gemeinsam mit der Sprecherin der U.S. Army in Europa, Oberst Kathleen Turner, und dem Sprecher der Streitkräftebasis in Bonn, Oberstleutnant Ludger Terbrüggen, in der US-Botschaft in Berlin ein Informationsgespräch mit deutschen Journalisten über den militärischen Beitrag der Vereinigten Staaten zur europäischen Sicherheit. Betont wurde insbesondere, welche wichtige Rolle die Truppentransporte durch Deutschland dabei spielen, die amerikanische Verpflichtung zur kollektiven Sicherheit und Abschreckung innerhalb der NATO zu erfüllen. Oberst Turner erklärte, dass im Rahmen der US-Operation Atlantic Resolve, der die Vereinigten Staaten 2014 beim NATO-Gipfel in Wales zugestimmt hatten, sowie der verstärkten Vornepräsenz der NATO (enhanced Forward Presence – eFP), die die NATO-Bündnispartner 2016 beim Gipfel in Warschau beschlossen hatten, regelmäßig amerikanische und andere NATO-Truppen und Gerät durch Deutschland transportiert werden. Im Fall von eFP gibt es nun eine stabile multinationale Präsenz in Estland, Lettland, Litauen und Polen, die regelmäßig ausgetauscht wird, während Deutschland, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten als Rahmennationen fungieren.

Oberst Turner und Oberstleutnant Terbrüggen betonten die gute Zusammenarbeit zwischen US-Regierung und -Militär und der deutschen Seite bei der Unterstützung der Truppenbewegungen. So stellt die Bundeswehr für die US-Truppen Unterkünfte, Verpflegung, Logistik und medizinische Versorgung. Oberst Turner merkte an, dass im Frühjahr und Sommer 2018 US-und NATO-Truppen auf ihrem Weg nach Polen und Osteuropa Deutschland erneut durchqueren werden.

Für weitere Informationen anbei Links zu einem Video und Informationsblättern der U.S. Army in Europa: