Bekämpfung der Opioid-Krise

US-Präsident Donald J. Trump (Quelle: White House)

Am 26. Oktober 2017 erklärte US-Präsident Donald Trump die Opioid-Krise in den Vereinigten Staaten zum nationalen Gesundheitsnotstand. Wir haben die Rede unwesentlich gekürzt.

Melania, vielen Dank für deine bewegenden Worte und dein Engagement, dein, wie ich weiß, sehr tiefes Engagement für unsere Nation und unsere Kinder.

Ich danke auch den Mitgliedern des Kongresses, meines Kabinetts, den Gouverneuren, den führenden Politikern der Bundesstaaten und Kommunen, den Ersthelfern und dem medizinischen Personal, die heute hier anwesend sind. Es befinden sich einige wirklich unglaubliche Menschen hier in diesem Raum, so viel kann ich Ihnen sagen.

Vor allem aber wollen wir die hier anwesenden Familien erwähnen, die einen geliebten Menschen verloren haben. Wie Sie alle aus persönlicher Erfahrung wissen, haben es Familien, Gemeinden und Menschen im ganzen Land momentan mit der schlimmsten Drogenkrise in der Geschichte der Vereinigten Staaten zu tun, und eigentlich sogar in der Geschichte der Welt. Es handelt sich tatsächlich um ein weltweites Problem.

Diese langjährige Krise, in der es um Todesfälle durch Drogenkonsum, Sucht und Überdosen geht, hat sich über viele Jahren entwickelt. Wir werden alles daran setzen müssen, diese Krise zu bekämpfen, und wir werden gegen diese Krise in ihrer gesamten Vielschichtigkeit vorgehen müssen.

Im vergangenen Jahr sind mindestens 64.000 Amerikanerinnen und Amerikaner an Überdosierungen gestorben. Das sind jeden Tag 175 Amerikanerinnen und Amerikaner. Das sind sieben Menschenleben pro Stunde in unserem Land. Betäubungsmittelüberdosierungen sind inzwischen die bei Weitem häufigste Ursache für unbeabsichtigte Todesfälle in den Vereinigten Staaten.

Es sterben heute mehr Menschen aufgrund von Betäubungsmittelüberdosierungen als durch Tötungsdelikte mit Schusswaffen und Verkehrsunfälle zusammen. Führen Sie sich das vor Augen: Schusswaffen, Verkehrsunfälle, bei Weitem mehr Tote durch Überdosierungen.

Diese Überdosierungen entstehen durch einen massiven Anstieg der Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln, Heroin und anderen Opioiden. Letztes Jahr konsumierten fast eine Million Amerikanerinnen und Amerikaner Heroin, und mehr als elf Millionen missbrauchten verschreibungspflichtige Opioide. Die Vereinigten Staaten sind der bei Weitem größte Konsument dieser Arzneimittel; hier werden pro Person mehr opioide Medikamente eingenommen als in jedem anderen Land der Welt. Seit 1999 haben sich die Todesfälle aufgrund von Opioid-Überdosierungen vervierfacht und machen inzwischen die Mehrheit aller tödlichen Betäubungsmittelüberdosierungen aus. Wer hätte das gedacht?

Kein Teil unserer Gesellschaft – weder jung noch alt, weder reich noch arm, weder Stadt noch Land – wurde von dieser Plage der Drogenabhängigkeit und dieser schrecklichen, schrecklichen Situation mit den Opioiden verschont.

In West Virginia, einem wirklich wunderbaren Staat mit großartigen Menschen, gibt es ein Krankenhaus mit einer Säuglingsstation, in der jedes fünfte Baby in den ersten Tagen nach seiner Geburt Höllenqualen leidet. Diese niedlichen Babys waren im Mutterleib Opioiden oder anderen Drogen ausgesetzt und leiden daher unter Übelkeit, Schmerzen, Angstzuständen, Schlaflosigkeit und haben Probleme bei der Nahrungsaufnahme, genau wie Erwachsene bei einem Entzug.

Einige dieser Kinder werden wahrscheinlich ohne einen oder beide Elternteile aufwachsen müssen, weil diese aufgrund ihrer Drogenabhängigkeit oder an einer Überdosis starben. Sie werden zur zunehmenden Anzahl von Opioid-Waisen gehören. Diese wunderschönen Babys.

Neben der schockierenden Zahl der Todesopfer reißt die Opioid-Krise auch Familien auseinander. Für viele Gemeinden bedeutet das den Verlust des Potenzials und der Chancen einer gesamten Generation.

Diese Epidemie ist ein nationaler Gesundheitsnotstand, den viele von uns in ihrem Leben so noch nicht gesehen haben. Niemand hat so etwas wie das, was jetzt geschieht, je erlebt.

Als Amerikanerinnen und Amerikaner dürfen wir nicht zulassen, dass es so weitergeht. Wir müssen unsere Gemeinden endlich von dieser Geißel der Drogenabhängigkeit befreien. So etwas hat es noch nicht gegeben. Wir können die Generation sein, die die Opioid-Epidemie beendet. Wir schaffen das. Wir können es schaffen.

Deshalb erklärt meine Regierung die Opioid-Krise mit heutiger Wirkung nach Bundesrecht zu einem nationalen Gesundheitsnotstand, und deshalb weise ich alle Bundesbehörden an, alle geeigneten Notfallbefugnisse einzusetzen, um diese Opioid-Krise zu bekämpfen. Dies ist ein entscheidender Schritt zur Bekämpfung der außergewöhnlichen Krise, der wir uns gegenübersehen.

Im Rahmen dieser Notstandsmaßnahmen werden wir eine neue Maßnahme ankündigen, die eine restriktive Regelung aus den Siebzigerjahren außer Kraft setzt, die die Bundesstaaten daran hindert, in bestimmten Einrichtungen mit mehr als 16 Betten Süchtige zu behandeln.

Eine Reihe von Staaten haben uns um Unterstützung gebeten, und sie können mit Genehmigungen rechnen, die die Behandlung Bedürftiger ermöglichen werden. Diese Genehmigungen werden sehr, sehr schnell erteilt werden. Nicht wie in der Vergangenheit, sondern sehr, sehr schnell.

Wenn wir die Epidemie beenden wollen, müssen wir die Regierung, die Kommunen und privaten Organisationen mobilisieren. Unser gesamtes Land muss dazu entschlossen sein.

Aufgrund des Ausmaßes dieser Suchtkrise habe ich kurz nach meiner Amtsübernahme eine Präsidialkommission einberufen. Sie wird von Gouverneur Chris Christie geleitet und hat Experten im ganzen Land konsultiert und zugehört, um zu lernen und über mögliche Lösungen zu berichten.

Wir erwarten den Abschlussbericht nächste Woche. Teile des Berichts kenne ich schon, denn ich wollte ihn so schnell wie möglich sehen. Einige der Lösungsvorschläge darin erfordern nur ein bisschen gesunden Menschenverstand, aber sie sind sehr, sehr wichtig. Und sie werden enorme Auswirkungen haben, glauben Sie mir, enorme Auswirkungen.

Ich werde viele dieser offensiven Schritte, die wir bereits unternommen haben, heute mit meiner Regierung im Detail vorstellen. Nachdem wir die Ergebnisse der Kommission überprüft und bewertet haben, werden wir geeignete Empfehlungen zügig umsetzen.

Aber ich möchte, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner wissen: Die Bundesregierung bekämpft die Opioid-Krise offensiv an allen Fronten. Wir arbeiten mit Ärzten und medizinischem Personal zusammen, um bewährte Verfahren für die sichere Verschreibung von Opioiden umzusetzen, und wir werden etwas ganz, ganz Besonderes machen. Wir werden Mediziner im Bundesdienst, die Medikamente verschreiben dürfen, besonders schulen.

Die Zentren für Krankheitsüberwachung (Centers for Disease Control and Prevention – CDC) haben eine Aufklärungskampagne gestartet, um den Gefahren der Opioid-Krise ein Gesicht zu geben.

Ich möchte CVS Caremark für die Ankündigung letzten Monat danken, dass sie, neben anderen wichtigen Reformen, Opioide bei der Erstausstellung bestimmter Rezepte nur für sieben Tage verschreiben werden. Ich ermutige andere Unternehmen, ebenfalls ihren Beitrag zur Bekämpfung dieser Epidemie zu leisten.

Die Zulassungsbehörde für Lebensmittel und Medikamente (Food and Drug Administration – FDA) schreibt jetzt vor, dass Arzneimittelkonzerne, die verschreibungspflichtige Opioide herstellen, die verschreibenden Mediziner besser aufklären, um Missbrauch und Abhängigkeit zu vermeiden, und hat sie aufgefordert, ein besonders gefährliches Opioid sofort vom Markt zu nehmen. Wir verlangen, dass ein bestimmtes Opioid, das wirklich übel ist, sofort vom Markt genommen wird.

Der US-Postdienst und das US-Ministerium für innere Sicherheit kontrollieren Pakete, die in unser Land kommen, jetzt stärker, um die Flut billigen und tödlichen Fentanyls einzudämmen – ein synthetisches Opioid, das in China hergestellt wird und fünfzigmal so stark ist wie Heroin.

In zwei Wochen werde ich dies in China mit Präsident Xi als oberste Priorität ansprechen. Und er wird etwas dagegen tun.

Ich freue mich außerdem, berichten zu können, dass das US-Justizministerium zum ersten Mal große chinesische Drogenhändler angeklagt hat – und sie sind wirklich mit sehr, sehr harten Bandagen gegen sie vorgegangen. Sie haben die Drogenhändler wegen des Vertriebs von Fentanyl in den Vereinigten Staaten angeklagt. Vielen Dank dafür, Jeff. Das war gute Arbeit.

Sie wurden angeklagt, und wir werden sie nicht vergessen, glauben Sie mir. Sie richten in unserem Land großen Schaden an. Das Justizministerium geht offensiv und wirklich heldenhaft gegen alle vor, die Opioide illegal verschreiben und in unseren Gemeinden und im Internet damit handeln.

Und ich werde mir die Möglichkeiten ansehen, die die Bundesregierung hat, rechtlich gegen diese Akteure vorzugehen. Was sie unseren Bürgerinnen und Bürgern angetan haben und antun ist ungeheuerlich. Wir werden den Menschen und Unternehmen, die unseren Bürgerinnen und Bürgern schaden, den Prozess machen. Und damit werden wir schon bald beginnen.

 

Wir setzen uns auch dafür ein, dass Ersthelfer und medizinisches Fachpersonal Zugang zu den Instrumenten erhalten, die sie benötigen, um Todesfälle aufgrund von Überdosierungen eigentlich lebensrettender Medikamente zu verhindern.

Ich habe das National Institute of Health (NIH) unter der Leitung von Francis Collins angewiesen, im Rahmen einer ambitionierten öffentlich-privaten Partnerschaft mit Pharmaunternehmen erste Schritte zu unternehmen, um neue Behandlungsmöglichkeiten bei Abhängigkeit und Überdosierung sowie Schmerzmittel zu entwickeln, die nicht abhängig machen. So wichtig.

Ich werde die Entwicklung nicht abhängig machender Schmerzmittel stark vorantreiben. Wir müssen hier eine Lösung finden. Wir geben jedes Jahr Milliarden und Abermilliarden US-Dollar aus, und wir werden viel Geld dafür aufwenden, eine Lösung zu finden, die keine Suchtgefahr birgt.

Wir werden Dr. Collins und das NIH auffordern, beträchtliche Ressourcen für den Kampf gegen die Drogensucht bereitzustellen. Eine Maßnahme meiner Regierung wird eine umfassende Werbekampagne sein, mit der insbesondere Kinder aufgeklärt werden sollen, damit sie gar nicht erst Drogen nehmen, weil sie die verheerenden Auswirkungen erkennen und sehen, wie Drogen Menschen und deren Leben zerstören.

Passen Sie auf, was passiert, wenn wir unsere Arbeit machen, wie nach ein paar Jahren die Zahl der Drogenkonsumenten und Abhängigen zurückgehen wird. Es wird toll sein, das zu sehen.

Ich habe es selbst miterlebt: Ich hatte einen Bruder, Fred, ein großartiger, sehr gut aussehender Typ mit einem großartigem Charakter, viel besser als meiner.  Aber er hatte ein Problem. Er hatte ein Alkoholproblem und hat mir immer gesagt „Trink nicht! Trink nicht!“ Er war um einiges älter, und ich habe auf ihn gehört und ihn respektiert – er hat mir immer wieder gesagt: „Trink nicht!“ Außerdem sagte er mir: „Fang nicht mit dem Rauchen an!“ Er sagte das immer und immer wieder.

Bis heute habe ich nie Alkohol getrunken. Und ich vermisse das auch gar nicht. Es interessiert mich einfach nicht. Bis heute habe ich keine einzige Zigarette geraucht. Keine Sorge, das sind nur zwei meiner guten Eigenschaften. Von den negativen will ich lieber nicht sprechen.  Es gibt auch viele negative Eigenschaften.

Aber mein Bruder hat mir wirklich geholfen. Ich hatte jemanden, der mir den richtigen Weg gewiesen hat, und er hatte ein sehr, sehr, sehr schweres Leben wegen des Alkohols – glauben Sie mir, ein sehr, sehr schweres Leben. Er war ein starker Mann, aber er hat eine sehr, sehr schlimme Sache durchgemacht. Aber ich habe durch Fred gelernt. Ich habe gelernt.

Und das halte ich für so wichtig. Mir ist der Gedanke gekommen, dass wir den jungen Menschen beibringen müssen, keine Drogen zu nehmen – sie einfach nicht zu nehmen. Wenn ich Freunde von mir sehe, die beim Abendessen nur schwer auf Alkohol verzichten können, denen es praktisch unmöglich ist, aufzuhören, kann ich das kaum nachvollziehen– warum sollte das schwierig sein? Aber wir wissen natürlich, warum es schwierig ist.

Tatsache ist, wenn wir jungen Menschen, und nicht nur jungen, beibringen können, gar nicht erst damit anzufangen, dann ist es wirklich einfach, keine Drogen zu nehmen. Ich meine, das wird letztlich unsere wichtigste Aufgabe sein. Eine knallharte, wirklich große, wirklich gute Aufklärungskampagne, damit wir die Menschen erreichen, bevor sie damit anfangen, damit sie nicht die Probleme bekommen, die viele durchmachen.

Wir stellen bereits eine Milliarde US-Dollar an Fördermitteln für die Suchtprävention und -behandlung zur Verfügung, außerdem über 50 Millionen US-Dollar für Programme der Strafverfolgungsbehörden, die Menschen helfen, denen eine Gefängnisstrafe droht und die drogenabhängig sind.

Wir haben darüber hinaus eine Partnerschaft über 81 Millionen US-Dollar ins Leben gerufen, um bessere Schmerztherapien für unsere unglaublichen Veteranen zu entwickeln. Und bald – übrigens, Minister Shulkin ist hier. Sie haben in sehr kurzer Zeit Unglaubliches für unsere Veteranen geleistet. Bald wird das US-Gesundheitsministerium (U.S. Department of Health and Human Services – HHS) eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, um behördenübergreifend optimale Verfahrensweisen für die Schmerztherapie zu entwickeln und auf den neuesten Stand zu bringen.

Ich fordere alle Amerikanerinnen und Amerikaner durch die Teilnahme am National Prescription Drug Take-Back Day kommenden Samstag auf, diese Opioid-Epidemie zu bekämpfen und das umfassendere Problem der Drogenabhängigkeit anzugehen. Wenn man diese gefährlichen und schrecklichen Medikamente zur sicheren Entsorgung zurückgeben kann, wird das eine wunderbare, eine wunderbare Zeit für Sie werden.

All diese Maßnahmen sind wichtige Bestandteile der umfassenderen Bestrebungen meiner Regierung, die Medikamentenabhängigkeit und Drogensucht in den Vereinigten Staaten zu bekämpfen und zwar nachdrücklich und direkt. Wir werden das tun. Wir werden es tun.

Schon viel zu lange haben wir zugelassen, dass Drogen in Familien, Dörfern und Städten in unserem Land Verheerendes anrichten. Wir sind es unseren Kindern und unserem Land schuldig, alles in unserer Macht Stehende  gegen diese nationale Schande und diese menschliche Tragödie zu tun.

Wir müssen den Strom illegaler Drogen jeglicher Art in unsere Gemeinden stoppen. Schon viel zu lange haben wir gefährlichen kriminellen Kartellen erlaubt, unser Land zu infiltrieren und sich auszubreiten. Sage und schreibe 90 Prozent des Heroins in den Vereinigten Staaten stammen aus Regionen südlich unserer Grenze, wo wir eine Mauer bauen werden, die uns bei diesem Problem sehr helfen wird. Sie wird eine große Wirkung zeigen. Meine Regierung setzt sich für die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze, die Verteidigung unserer Sicherheit auf See und den Schutz unserer Grenzen ein.

Wir müssen auch mit anderen Ländern zusammenarbeiten, um diese Drogen dort zu stoppen, wo sie herkommen. Uns bleibt keine andere Wahl. Wir müssen mit anderen zusammenarbeiten, wir müssen uns zusammentun, weil sie ähnliche Probleme haben wie wir. Einige Länder haben größere Probleme als wir. Ob es um China geht oder ein Land in Lateinamerika ist dabei unerheblich. Wir werden mit ihnen allen zusammenarbeiten. Wir tragen den Kampf direkt zu den Kriminellen an die Orte, an denen sie das Gift herstellen.

Wir setzen jetzt hier in den Vereinigten Staaten die Gesetze wieder durch, zerstören Gangs und Vertriebsnetzwerke und nehmen Kriminelle fest, die unseren Jugendlichen gefährliche Drogen verkaufen.

Darüber hinaus wissen wir, dass es notwendig ist, sich der unangenehmen Realität zu stellen und anzuerkennen, dass Millionen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger bereits abhängig sind. Das ist die Realität. Wir wollen, dass sie die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als diesen abhängigen und leidenden Menschen zu helfen, damit sie sich erholen und mit ihrer Familie ihr Leben wieder aufbauen können.

Wir setzen uns für innovative Herangehensweisen ein, die sich als hilfreich erwiesen haben, wie beispielsweise Drogengerichte. Unsere Bemühungen werden auf fundierten Zahlen basieren und evidenz- und ergebnisorientiert sein. Dazu gehört auch die Suchtbehandlung für Gefängnisinsassen, damit diese schließlich als produktive, gesetzestreue Bürgerinnen und Bürger wieder in die Gesellschaft zurückzukehren können.

Und letztendlich müssen wir den logischsten aller Lösungsansätze verfolgen: Wir müssen verhindern, dass unsere Bürgerinnen und Bürger überhaupt abhängig werden.

Wir konzentrieren uns sehr darauf die Nachfrage nach Drogen zu verringern, und das müssen wir auch. Wir müssen unmittelbar gegen die Kultur des Drogenmissbrauchs vorgehen, um die Nachfrage nach gefährlichen Betäubungsmitteln zu senken. Jede Person, die hier in den Vereinigten Staaten illegale Drogen kauft, sollte wissen, dass sie ihre Zukunft, ihre Familie und sogar ihr Leben riskiert. Und alle Amerikanerinnen und Amerikaner sollten wissen, dass sie zur Finanzierung einiger der gewalttätigsten, grausamsten und skrupellosesten Organisationen der Welt beitragen, wenn sie illegale Drogen kaufen. Der Konsum illegaler Drogen ist keine Straftat, bei der es keine Opfer gibt. Es gibt nichts Bewundernswertes, Positives oder gesellschaftlich Wünschenswertes daran. An Drogen ist nichts wünschenswert. Sie sind schlecht.

Wir wollen, dass die kommende Generation junger Amerikanerinnen und Amerikaner in die Gunst eines drogenfreien Lebens kommt. In diesem großen Kampf gegen die Drogensucht, gegen eine Opioid-Epidemie – und das ist es wirklich, es ist eine Epidemie – ist unsere größte Hoffnung die, die wir immer hatten. Durch das besondere Naturell unserer Bürgerinnen und Bürger und die Stärke unserer Charakters haben wir bisher jede Prüfung, der wir uns im Laufe unserer Geschichte stellen mussten, erfolgreich gemeistert. Jeder von uns trägt im Rahmen dieser Bestrebungen Verantwortung. Wir tragen absolute Verantwortung für uns selbst, unsere Familien und für unser Land, und auch für diejenigen, die gegen ihre Drogensucht ankämpfen.

Jeder Einzelne von uns ist dafür verantwortlich, sich um Angehörige, die Gemeinde, Kinder, Nachbarn und um die eigene Gesundheit zu kümmern. Fast jeder Amerikaner hat den Schrecken der Sucht schon mit eigenen Augen erlebt: sei es durch den eigenen Kampf oder den eines Freundes, Kollegen, Nachbarn oder auch eines Familienmitglieds. Unsere gegenwärtige Drogenkrise wird sich verschlimmern und insbesondere die Zahl der Toten durch die Opioid-Epidemie wird zunehmen, bevor es besser wird. Aber es wird besser werden. Der Kampf gegen  diese Geißel unserer Gesellschaft wird viele Jahre oder sogar Jahrzehnte dauern,, aber wir müssen heute ernsthaft damit beginnen, den nationalen Gesundheitsnotstand zu bekämpfen.

Uns inspirieren die Geschichten von Helden des Alltags, die ihre Gemeinde durch Führungsstärke und Liebe aus tiefer Verzweiflung helfen.

Branddirektor Dan Goonan aus New Hampshire – ein großartiger Staat – leitet das Programm Safe Station, das es drogenabhängigen Anwohnern ermöglicht, sich jederzeit bei einer Feuerwache Hilfe zu holen.

Jesse und Cyndi Swafford aus Dayton (Ohio) geben Kindern, die von der Opioid-Krise betroffen sind, ein stabiles Heim voller Liebe.

Ich rufe alle Amerikanerinnen und Amerikaner dazu auf, es Schutzengeln wie Chief Goonan und dem Ehepaar Swafford, die Menschen in unserem großartigen Land helfen, gleichzutun.

Gemeinsam kümmern wir uns um unsere Bürger, unsere Kinder und unsere Waisen und unsere – Sie wissen bereits, was ich sagen werde – Pflegekinder. So viele. So viele. Wir werden ihnen helfen, wir werden uns um sie kümmern. Wir werden uns dafür einsetzen, schwache Familien und Gemeinden zu stärken, und wir werden dazu beitragen, unsere Gesellschaft stärker, gesünder und drogenfrei zu machen.

Gemeinsam werden wir uns der Herausforderung stellen, als geeinte und überzeugte nationale Familie, die sich dazu bekennt, ihre Nachbarn in Zeiten der schrecklichen Not zu lieben und zu unterstützen.

Wenn wir zusammenarbeiten, können wir diese Opioid-Epidemie besiegen. Wir werden sie besiegen. Wir werden unsere Nation aus diesem schrecklichen Elend des Arzneimittel- und Drogenmissbrauchs befreien. Und ja, wir werden die Drogensucht in den Vereinigten Staaten überwinden. Wir werden die Drogensucht in den Vereinigten Staaten überwinden.

Wir haben schon viele Schlachten geschlagen und Kriege geführt und haben gesiegt. Und wir werden wieder siegen.

Vielen Dank. Gott segne Sie. Möge Gott die Vereinigten Staaten von Amerika segnen. Vielen Dank.

Originaltext: Remarks by President Trump on Combatting Drug Demand and the Opioid Crisis