CBYX-Teilnehmer im Kanzleramt

350 amerikanische Jugendliche waren am 12. Juni Gäste von Bundeskanzlerin Merkel. Die Amerikaner waren für ein Jahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms in Deutschland. Bundeskanzerlin Merkel freute sich sichtlich über die große Anzahl von Jugendlichen im Bundeskanzleramt. Als dann James Roldan singend bekannte „I am such a happy individual in deutsche Land“, war die Begeisterung allen anzusehen. Mit lautem Jubel stimmte die Menge in das musikalische Dankeschön von James ein. Bundeskanzlerin Merkel und die anwesenden Bundestagsabgeordneten klatschen enthusiastisch in die Hände. Morgens waren die Stipendiaten bereits von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert (CDU/CSU), etlichen Bundestagsabgeordneten sowie Botschafter John B. Emerson im Bundestag begrüßt worden. „Dieses Programm ist eine der besten Ideen, die der Bundestag je hatte. Die Verbindungen zwischen Deutschland und Amerika sollen stark bleiben – als Familien, Freunde und mit persönlichen Beziehungen“, sagte Lammert. Botschafter Emerson wies daraufhin, dass er als amerikanischer Botschafter in Deutschland, besonders während der Herausforderungen für das deutsch-amerikanische Verhältnis in der letzten Zeit, bezeugen kann, wie wichtig ein Verständnis für die Perspektive des Anderen ist. „In einer Zeit, in der viele junge Menschen nicht nur den Wert unserer Beziehung, sondern auch unsere gemeinsamen Werte hinterfragen, habe ich [in meiner Zeit als Botschafter] gesehen, wie wichtig es ist, dass junge Deutsche und Amerikaner sich treffen und kennen lernen, dass sie die gegenseitigen Hintergründe verstehen und erkennen können, dass sie in der Tat die gleichen Werte der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie miteinander teilen.“ Am 11. Juni waren die Amerikaner, deutsche Ehemalige des Parlamentarischen Patenschafts-Programms, Mitglieder des Deutschen Bundestag, sowie Vertreter der Austauschorganisationen und der Bundestagverwaltung bereits in der US Botschaft zu einem Empfang eingeladen. Die Radcliffe Pitches, ein 1975 gegründeter A Capella Chor, der aus 12 jungen amerikanischen Studentinnen der Harvard University besteht, sorgten hier für musikalische Unterhaltung. Unter viel Applaus wurde von den fünf Wörtern in der engeren Wahl: „Plauze, Purzelbaum, Flexitarier, Dudelsack, Ohrwurm“, schließlich „Dudelsack“ als das seltsamste deutsche Wort gekürt, dem die Amerikaner in ihrem Jahr in Deutschland begegnet sind. Wir wünschen allen Teilnehmern des PPPs 2014/2015 alles erdenklich Gute in der Zukunft! Kommt ab und zu zurück!