Cohn und McMaster: US-Außenpolitik unter Präsident Trump

 

„America First steht für das Vertrauen, dass es sich lohnt, unsere Werte zu verteidigen und zu fördern. Wir leben in Zeiten großer Herausforderungen für unsere Freunde und Bündnispartner auf der ganzen Welt – aber auch in einer Zeit außergewöhnlicher Chancen. Die amerikanische Delegation kehrte mit enormem Optimismus für die Zukunft der Vereinigten Staaten von ihrer Reise zurück und blickt dem positiv entgegen, was die Vereinigten Staaten gemeinsam mit ihren Verbündeten und Partnern erreichen können.“

NEW YORK (AD) – Gary Cohn, Direktor des National Economic Councils der Vereinigten Staaten, und H.R. McMaster, Nationaler Sicherheitsberater, skizzierten in einem Gastbeitrag in der New York Times die Außenpolitik des US-Präsidenten. Der Artikel ist am 13. Juli 2017 erschienen, wir veröffentlichen hier eine gekürzte Fassung in deutscher Übersetzung.

Präsident Trump ist soeben von seiner zweiten Auslandsreise zurückgekehrt, auf der er sich der Stärkung der Interessen und Werte der Vereinigten Staaten und unserer Bündnisse weltweit einsetzte. Sowohl diese als auch seine erste Reise zeigten, dass die Vereinigten Staaten wieder die Führungsrolle übernehmen, um gemeinsame Interessen zu stärken, gemeinsame Werte zu bekräftigen, gemeinsamen Bedrohungen entgegenzutreten und erneut Wohlstand zu erlangen.

In den Gesprächen mit Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt wurde der enorme Umfang der Möglichkeiten klar: riesige Vorkommen erschwinglicher Energie, ungenutzte Märkte, die für neuen Handel erschlossen werden können, immer mehr junge Menschen, die sich in ihrer Heimat eine bessere Zukunft aufbauen wollen und neue Partnerschaften zwischen Ländern, die zum Fundament für dauerhaften Frieden werden könnten. Auf seinen Auslandsreisen nutzt Präsident Trump jede Gelegenheit, seinen Plan zur Sprache zu bringen, wie die Vereinigten Staaten geschützt, ihr Wohlstand erhöht und ihr Einfluss verstärkt werden können.

Bei den Gesprächen in Polen und auf dem G20-Gipfel in Deutschland ging es um die Schaffung von Bündnissen, um optimale Ergebnisse für die Vereinigten Staaten und ihre Bündnispartner zu erzielen. Die Vereinigten Staaten dürfen kein passives Mitglied in internationalen Organisationen sein. Wir arbeiten mit unseren Freunden zusammen, um gemeinsamen Bedrohungen entgegenzutreten, für beide Seiten vorteilhafte Chancen zu nutzen und auf Lösungen für gemeinsame Probleme zu drängen. […]

Präsident Trumps Herangehensweise sieht vor, dass die Vereinigten Staaten nach Bereichen suchen, in denen Einigkeit herrscht und zusammengearbeitet wird, während gleichzeitig die Interessen der Vereinigten Staaten geschützt werden.  […]

Am wichtigsten ist jedoch vielleicht, dass Präsident Trump auf dieser Reise bekräftigte, dass sich America First auf amerikanische Werte stützt – Werte, die nicht nur die Vereinigten Staaten stärken, sondern auch den Fortschritt weltweit vorantreiben. Die Vereinigten Staaten verteidigen die Würde jedes Einzelnen, bekräftigen die Gleichberechtigung der Frau, würdigen Innovationen, schützen die Rede- und Religionsfreiheit und unterstützen freie und gerechte Märkte. […]

Natürlich stehen die Vereinigten Staaten auch weiterhin – genauso wie andere Staaten weltweit – vor ernsthaften Herausforderungen, wie der Bedrohung durch Terrorismus und der Gefahr durch Schurkenstaaten. Wenn wir mit anderen Staaten zusammenarbeiten, haben wir die besten Chancen zur Bewältigung dieser Probleme. Bei einem Treffen mit Joko Widodo, dem Präsidenten Indonesiens – dem weltweit größten mehrheitlich muslimischen Land –, bekräftigten die beiden Staatschefs ihre in Saudi-Arabien eingegangene Verpflichtung, die Finanzierung von Terroristen sowie derer, die ihre hasserfüllte Ideologie verbreiten, zu stoppen. In der offiziellen Erklärung zur Bekämpfung des Terrorismus bekräftigten alle Staats- und Regierungschefs der G20: „[Wir …] verurteilen nachdrücklich sämtliche Terrorangriffe weltweit und stehen fest vereint im Kampf gegen den Terrorismus und seine Finanzierung.“ In vielen Gesprächen mit Verbündeten und Partnern auf dem G20-Gipfel waren sich die Staats- und Regierungschefs einig, dass Nordkorea eine weltweite Bedrohung darstellt, die ein gemeinsames Vorgehen erfordert.

America First steht für das Vertrauen, dass es sich lohnt, unsere Werte zu verteidigen und zu fördern. Wir leben in Zeiten großer Herausforderungen für unsere Freunde und Bündnispartner auf der ganzen Welt – aber auch in einer Zeit außergewöhnlicher Chancen. Die amerikanische Delegation kehrte mit enormem Optimismus für die Zukunft der Vereinigten Staaten von ihrer Reise zurück und blickt dem positiv entgegen, was die Vereinigten Staaten gemeinsam mit ihren Verbündeten und Partnern erreichen können.

Den ungekürzten Gastbeitrag finden Sie hier:

The Trump Vision for America Abroad

Originaltext:

Cohn and McMaster: The Trump Vision for America Abroad