Denis Richard McDonough

Denis R. McDonough legt den Amtseid als neuer US-Minister für die Angelegenheiten ehemaliger Kriegsteilnehmer ab. (Foto: U.S. Department of Veterans Affairs/Robert Turtil)

Denis Richard McDonough ist seit dem 9. Februar 2021 US-Minister für die Angelegenheiten ehemaliger Kriegsteilnehmer. Wir haben seinen offiziellen, vom U.S. Department of Veterans Affairs herausgegebenen Lebenslauf übersetzt.

Präsident Biden nominierte Denis Richard McDonough als Leiter des US-Ministeriums für die Angelegenheiten ehemaliger Kriegsteilnehmer, und der US-Senat bestätigte die Nominierung am 8. Februar 2021. Seinen Amtseid als 11. Minister für die Angelegenheiten ehemaliger Kriegsteilnehmer leistete McDonough am Tag darauf.

Am 27. Januar 2021 sagte McDonough während seiner Anhörung vor dem Kongress: „Ich werde unermüdlich daran arbeiten, das Vertrauen in das Ministerium für ehemalige Kriegsteilnehmer als wichtigste Behörde zur Gewährleistung des Wohlergehens der Veteranen der Vereinigten Staaten wiederherzustellen und weiter auszubauen. Schließlich gibt es keine heiligere Verpflichtung und kein edleres Unterfangen, als unsere Versprechen gegenüber unseren Veteranen einzuhalten, ob sie nun vor Jahrzehnten oder vor wenigen Tagen nach Hause zurückgekehrt sind.“

Minister McDonough war unter der Regierung Obama von Februar 2013 bis Januar 2017 26. Stabschef des Weißen Hauses. In dieser Funktion war McDonough für die Mitarbeiter des Weißen Hauses zuständig und arbeitete ressortübergreifend daran, die Ziele der Regierung Obama-Biden umzusetzen. Er setzte sich mit Verwaltungsabläufen auf Bundesebene auseinander, arbeitete Ziele, Pläne und Leistungsstandards aus und setzte diese durch, um den Ruf zu wahren, den die Regierung Obama-Biden für ihre effektiven und ethisch einwandfreien Arbeitsabläufe genoss.

Bevor er Stabschef wurde, war McDonough von Oktober 2010 bis Januar 2013 erster stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater. Er war auch Stabschef des Nationalen Sicherheitsstabs sowie stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater für strategische Kommunikation. Er war Vorsitzender des Stellvertreterausschusses des Nationalen Sicherheitsrats und leitete das behördenübergreifende Team bei der Bewältigung vielschichtiger Herausforderungen wie Krisenmanagement und der Erarbeitung einer nationalen Sicherheitspolitik. Im Verlauf seiner gesamten Tätigkeit für das Weiße Haus unterstützte McDonough die Arbeit der Regierung Obama-Biden für die Angehörigen der Streitkräfte und Veteranen.

Vor seiner achtjährigen Dienstzeit im Weißen Haus bekleidete McDonough leitende Funktionen im US-Repräsentantenhaus, wo er als Mitarbeiter des Ausschusses für Internationale Beziehungen an politischen Entscheidungen mitwirkte, und im Senat, wo er für Mehrheitsführer Tom Daschle und Senator Ken Salazar arbeitete.

Nach seiner Zeit im Weißen Haus war McDonough Professor für Public Policy an der Keough School of Global Affairs der University of Notre Dame, Seniorberater und Seniorleiter an der Markle Foundation sowie Vorstandsmitglied des National Democratic Institute, des Tent Partnership for Refugees und des Projekts SAFE, einer national agierenden, gemeinnützigen Organisation, deren Ziel es ist, die verheerende Suchtkrise im Land einzudämmen.

Minister McDonough wuchs in Minnesota mit zehn Geschwistern auf, machte seinen Abschluss an der St. Johns University in Collegeville (Minnesota) und erwarb seinen Masterabschluss an der Georgetown University. Minister McDonough und seine Frau Kari haben drei Kinder.

Originaltext: Secretary of Veterans Affairs