Deutsch-Amerikanischer Tag 2017

Mit seiner Proklamation erklärte US-Präsident Donald J. Trump den 6. Oktober 2017 zum Deutsch-Amerikanischen Tag. Der Feiertag, der in den Vereinigten Staaten jährlich begangen wird, geht auf den 6. Oktober 1683 zurück, an dem 13 deutsche Familien an Bord der Concord die nordamerikanische Küste erreichten.

Am 6. Oktober 1683 landeten 13 deutsche Familien, die Anfang des Jahres aus der deutschen Stadt Krefeld aufgebrochen waren, in Philadelphia. Diese Pioniere gründeten die erste deutsche Siedlung in Amerika: Germantown (Pennsylvania), die erste amerikanische Gemeinde, die sich offiziell gegen das Übel der Sklaverei aussprach. Seit diesem verheißungsvollem Anfang sind viele deutsche Einwanderer auf der Suche nach persönlicher und religiöser Freiheit und wirtschaftlichen Chancen in unserem Land eingetroffen. Diese Einwanderer und ihre Nachfahren haben den Verlauf der amerikanischen Geschichte verändert, und am Deutsch-Amerikanischen Tag würdigen wir ihren Anteil am Erfolg unseres Landes.

Die über 44 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner, deutscher Abstammung haben gemeinsam mit früheren Generationen bedeutende Beiträge zu jedem Aspekt des amerikanischen Lebens geleistet. Als stolzer Enkel deutscher Großeltern bin ich mir sehr bewusst, wie Amerikanerinnen und Amerikaner deutscher Abstammung dabei mitgewirkt haben, unsere Wirtschaft anzukurbeln, unsere Kultur zu bereichern und das Land zu schützen und zu verteidigen, das sie als ihr eigenes angenommen haben. Zu den bemerkenswerten deutsch-amerikanischen Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft und Finanzwelt gehören William Boeing, John D. Rockefeller, Henry Heinz und Milton S. Hershey. Viele andere, wie Neil Armstrong, George Herman „Babe“ Ruth jr, Walt Disney, Amelia Earhart und der unvergleichliche „Dr. Seuss“ (Theodor Seuss Geisel) werden allgemein verehrt. Die Deutsch-Amerikaner Chester Nimitz, John Pershing und Norman Schwarzkopf jr. gehören zu den Offizieren mit den höchsten Auszeichnungen des amerikanischen Militärs. Zu den amerikanischen Malern deutscher Abstammung zählen Emanuel Leutze, der durch sein klassisches Werk Washington Crossing the Delaware bekannt wurde, und Albert Bierstadt, dessen Gemälde die majestätische Schönheit des amerikanischen Westens einfängt. Auch einige der legendären Wahrzeichen der Vereinigten Staaten wurden von Deutsch-Amerikanern entworfen, darunter die Brooklyn Bridge von Johann August Röbling. Sogar der uramerikanische Hotdog verdankt seine Existenz dem deutschen Einwanderer Charles Feltman, der den schmackhaften Imbiss bei der Eröffnung seines ersten Hotdog-Stands auf Coney Island vorstellte.

Heute pflegen die Vereinigten Staaten und Deutschland aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte und Interessen enge Beziehungen. Als Nachfahren der größten Einwanderergruppe sind Amerikanerinnen und Amerikaner deutscher Abstammung mit Recht stolz darauf, dass ihre tiefgreifenden kulturellen, historischen und familiären Bindungen zur Stärkung dieser stabilen transatlantischen Beziehungen beigetragen haben. Eine starke Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland ist entscheidend dafür, dass wir in einer friedlichen Welt leben können, in der es für alle dynamische wirtschaftliche Chancen gibt.

AUF GRUND DESSEN ERKLÄRE ICH, DONALD J. TRUMP, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, kraft des mir durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten verliehenen Amtes, hiermit den, 6. Oktober 2017 zum Deutsch-Amerikanischen Tag. Ich rufe alle Amerikanerinnen und Amerikaner auf, die vielen Leistungen und Beiträge der Deutsch-Amerikaner zu unserer Nation mit angemessenen Zeremonien, Veranstaltungen und Programmen zu würdigen.

ZU URKUND DESSEN setze ich an diesem fünften Tag des Oktober im Jahre des Herrn zweitausendundsiebzehn und im zweihundertzweiundvierzigsten Jahr der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten meine Unterschrift unter dieses Dokument.

DONALD J. TRUMP

Originaltext: German-American Day, 2017