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October 21, 2021

Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten nehmen sich drängendster Herausforderungen an

Die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten nehmen sich der Herausforderungen der Corona-Pandemie, des Klimawandels und der Infrastrukturinvestitionen an

Während seiner Auslandsreise traf US-Außenminister Blinken unter anderem beim Treffen des Ministerrats der OECD in Paris mit seinen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Dieser Artikel, der am 12. Oktober 2021 auf ShareAmerica, einer Website des US-Außenministeriums, veröffentlichte wurde, beleuchtet die Themen, die im Rahmen des OECD-Treffens und weiterer Gespräche erläutert wurden.

Infolge der Corona-Pandemie machen sich Länder weltweit daran, gemeinsam eine umweltfreundlichere Welt mit mehr Teilhabe und gestärkten Volkswirtschaften zu schaffen.

US-Außenminister Antony Blinken ist nach Paris gereist, um dort als Vorsitzender am jährlichen Treffen des Ministerrats der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) teilzunehmen. Weiterhin traf er auf führende Politiker der Europäischen Union und der französischen Regierung, um mit ihnen über ein wirksames Vorgehen gegen die Klimakrise und Investitionen in nachhaltige Entwicklung zu sprechen.

„Es ist unsere Überzeugung, dass unsere wirtschaftliche Stabilität auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten und einem Bekenntnis zu einer offenen und transparenten Marktwirtschaft gründet“, so Blinken im Rahmen der Eröffnungssitzung am 5. Oktober. „Der Einfluss der OECD hat sich immer aus ihrer Fähigkeit gespeist, diese gemeinsamen Grundsätze auf die zum jeweiligen Zeitpunkt drängendsten Herausforderungen anzuwenden und andere dazu zu bringen, sich anzuschließen.“

Im Rahmen dieser Gespräche erörterten die führenden Politiker, wie:

  • der weltweite Übergang hin zu Netto-Null-Emissionen beschleunigt werden kann,
  • dafür Sorge getragen werden kann, dass die Gewinne aus dem Welthandel allen zugute kommen,
  • der Einfluss bedeutender und neuer Technologien gesteuert werden kann,
  • der ungehinderte Fluss vertrauenswürdiger Daten gefördert werden kann und
  • man integrative und ausgeglichene wirtschaftliche Strategien findet, die gemeinsamen demokratischen Werten gerecht werden.

„Unser Ziel einer starken, gerechten und widerstandsfähigen globalen Weltwirtschaft wird unerreichbar bleiben, solange Mädchen und Frauen keine vollständige Teilhabe erfahren“, so Blinken während einer Pressekonferenz am 6. Oktober. „Gleiches gilt für LGBTI-Personen, für ethnische Minderheiten und alle anderen Menschen, die von einer umfassenden Teilhabe an der globalen Weltwirtschaft ausgeschlossen sind. Und die OECD leistet in all diesen Bereichen wichtige Arbeit.“

Im Rahmen des OECD-Treffens sprach Blinken außerdem mit Wirtschaftsvertretern und Vertretern der Zivilgesellschaft über das Blue Dot Network und die unbedingte Notwendigkeit, die Standards bei Infrastrukturinvestitionen anzuheben. Das im Jahr 2019 gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Japan und Australien gegründete Netzwerk Blue Dot unterstützt die Zertifizierung von Infrastrukturprojekten basierend auf strikten internationalen Standards.

Wie US-Außenminister Blinken bekannt gab, wurde eine neue Initiative in Kooperation mit der OECD und in Übereinstimmung mit den Zielen des Blue Dot Network ins Leben gerufen – Connecting the Dots: Die Schaffung vertrauenswürdiger Systeme zur Bekämpfung von Korruption in der Infrastruktur. Diese Initiative wird dazu beitragen, weltweit gegen Korruption in Infrastrukturprojekten vorzugehen und wird die Ziele der Offenheit und Transparenz des Blue Dot Network ergänzen.

„Die Arbeit der OECD war noch nie so wichtig“, führte Blinken aus. „Wir müssen unter Beweis stellen, dass unsere Herangehensweise das Leben der Menschen verbessern kann — in unseren und allen anderen Ländern. Und das auf eine Weise, die gerechter ist, als das bisher der Fall war.“

Originaltext: U.S. joins allies to address COVID-19, climate and infrastructure