Die Vereinigten Staaten und Israel: eine Geschichte in Bildern

Foto: Offizielles Foto des Weißen Hauses/Shealah D. Craighead

Vor genau 70 Jahren, am 14. Mai 2018, wurde der Staat Israel gegründet. Aus diesem Anlass erschien auf ShareAmerica, einer Website des US-Außenministeriums, am 11. Mai 2018 ein Beitrag von Mark Trainer über die Geschichte der amerikanisch-israelischen Beziehungen.

Die Nachricht an Präsident Harry Truman vom 14. Mai 1948, in der die Staatsgründung Israels verkündet wurde, bekräftigte die „tiefe Verbundenheit“ zwischen den Vereinigten Staaten und dem jüdischen Volk. Noch am selben Tag erkannten die Vereinigten Staaten als erstes Land Israel als unabhängigen Staat an.

In den folgenden 70 Jahren blieb Israel der verlässlichste Partner der Vereinigten Staaten im Nahen Osten und durch geschichtliche und kulturelle Bande sowie gemeinsame Interessen eng mit den Vereinigten Staaten verbunden.

Sechs US-Präsidenten haben Israel besucht, zuletzt Präsident Trump. Während seines Besuchs im Mai 2017 traf er sich mit Präsident Reuven Rivlin und Premierminister Benjamin Netanjahu, besuchte die Klagemauer und Yad Vashem.

Anlässlich der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem erinnern wir mit einigen Bildern an wegweisende Augenblicke in den amerikanisch-israelischen Beziehungen.

Eliahau Elath spricht mit Präsident Trump und zeigt auf einen Thoraschrein (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Harry Truman

Nach der Anerkennung Israels durch US-Präsident Truman überreichte Präsident Chaim Weizmann Truman eine Thora. Hier übergibt der israelische Botschafter Eliahau Elath Truman einen Thoraschrein wie er in Synagogen auf der ganzen Welt zur Aufbewahrung der Thora genutzt wird.

 

: Zwei Frauen stehen zwischen drei Männern (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Lyndon B. Johnson

Bei der Begrüßung Levi Eshkols, der als erster israelischer Premierminister die Vereinigten Staaten besuchte, nannte US-Präsident Lyndon Johnson die junge Nation „ein dynamisches, wohlhabendes Land, ein Symbol des Mutes und der Stärke seines Volkes“. Hier lassen sich US-Außenminister Dean Rusk, Miriam Eshkol, Lady Bird Johnson, Eshkol und Johnson (von links nach rechts) auf der Landebahn des Luftwaffenstützpunkts Randolph ablichten, bevor sie sich auf den Weg zur Ranch der Johnsons machen.

 

Präsident Nixon schreitet Ehrenspalier des Militärs ab (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Richard Nixon

Richard Nixon war der erste US-Präsident, der Israel besuchte. Auf diesem Foto schreitet er bei seiner Ankunft am Flughafen Ben Gurion im Juni 1974 die Ehrengarde ab. Der 37. Präsident hatte ein enges Arbeitsverhältnis zu Premierministerin Golda Meir und Premierminister Yitzhak Rabin.

 

Präsident Ford verlässt in Begleitung von Yitzhak Rabin und weiteren Personen das Weiße Haus und geht an zwei salutierenden Soldaten vorbei (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Gerald Ford

Premierminister Yitzhak Rabin (links) besuchte das Weiße Haus während der Präsidentschaft von Gerald Ford drei Mal. Auf diesem Foto vom Juni 1975 haben die beiden Regierungschefs gerade „Gespräche über Belange von gegenseitigem Interesse“ geführt, wie das Weiße Haus mitteilte, „um die freundschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Ländern zu stärken“.

 

Präsident Carter, Menachem Begin und andere Personen auf einem Waldweg (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Jimmy Carter

1978 setzte sich US-Präsident Jimmy Carter in Camp David, dem Rückzugsort der Präsidenten im ländlichen Maryland, für Frieden zwischen Israel und Ägypten ein. Auf diesem Foto sind US-Präsident Carter (im Vordergrund, links) und der israelische Premierminister Menachem Begin mit ihren Ehefrauen Rosalynn Carter (im Hintergrund, rechts) und Eliza Begin bei einem Spaziergang zu sehen. Der Gipfel führte zum Abkommen von Camp David, der den beiden Nationen Frieden brachte.

 

Präsident Reagan lacht den ihm gegenüberstehenden Menachem Begin an (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Ronald Reagan

Premierminister Menachem Begin (rechts) besuchte das Weiße Haus während der Präsidentschaft von Ronald Reagan zwei Mal. Dieses Foto vom September 1981 zeigt die beiden in einem unbeschwerten Augenblick.

 

Präsident George H.W. Bush, Yitzhak Schamir und andere Personen an der Klagemauer (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

George H.W. Bush

Der Vizepräsident Ronald Reagans, George H.W. Bush (links), reiste 1986 nach Israel. Hier besucht er die Klagemauer in der Altstadt Jerusalems. Als Präsident lud Bush Premierminister Yitzhak Rabin einige Jahre danach sowohl ins Weiße Haus als auch in sein Haus in Kennebunkport (Maine) ein.

 

Präsident Clinton und andere Personen neben Ehud Barak und Jassir Arafat, die sich die Hände schütteln (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Bill Clinton

US-Präsident Bill Clinton (links) reiste während seiner Präsidentschaft vier Mal nach Israel und lud Premierminster Yitzhak Rabin, Premierminister Benjamin Netanjahu und Premierminister Ehud Barak in die Vereinigten Staaten ein. Auf diesem Foto vom Gipfel in Camp David ist er mit Premierminister Barak (rechts) und Jassir Arafat (Mitte) zu sehen.

 

Präsident George W. Bush im Gespräch mit Colin Powell und Ariel Sharon (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

George W. Bush

US-Präsident George W. Bush (Mitte), hier mit US-Außenminister Colin Powell (links) und Premierminister Ariel Sharon, sprach anlässlich des 60. Jahrestags des Landes vor dem nationalen israelischen Parlament, der Knesset. „Sie haben eine starke Demokratie aufgebaut, die ewig währen wird“, sagte Bush, „und Sie können immer darauf zählen, dass die Vereinigten Staaten an Ihrer Seite stehen werden“.

 

Präsident Obama und Shimon Peres umringt von Kindern (Foto: US-Außenministerium)
(Foto: US-Außenministerium)

Barack Obama

US-Präsident Barack Obama wird 2013 in der Residenz des Präsidenten von Präsident Shimon Peres und einem Kinderchor begrüßt. Präsident Obama lud Premierminister Benjamin Netanjahu und Präsident Peres mehrmals ein, unter anderem im Jahr 2012, als Peres die Friedensmedaille des Präsidenten verliehen wurde.

 

Netanjahu und Trump (auf dem Podium) geben sich vor Publikum die Hand (Foto: Offizielles Foto des Weißen Hauses/Leslie N. Emory)
(Foto: Offizielles Foto des Weißen Hauses/Leslie N. Emory)

Donald J. Trump

Präsident Donald J. Trump (rechts) und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu im Februar 2017 bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Weißen Haus. „Jerusalem ist eine heilige Stadt. In ihrer Schönheit, ihrer Pracht und ihrem Erbe gleicht sie keinem anderen Ort der Welt“, sagte Präsident Trump bei seinem Besuch in der Heiligen Stadt im Jahr 2017. „Die Verbindungen des jüdischen Volkes zu diesem Heiligen Land sind uralt und unvergänglich.“

Originaltext: The United States and Israel: A history in pictures