Frauen in der Politik: Eine Chronik

Grafik: State Dept./Doug Thompson)

WASHINGTON – (AD) – Frauen setzen Meilensteine in der US-Geschichte. Der nachfolgende Text von Julia Maruszewski erschien anlässlich des Women’s History Month am 3. März 2017 auf ShareAmerica, einer Website des US-Außenministeriums.

Frauen erkämpfen sich das Wahlrecht

1851-1920: Die Bewegung zur Erlangung des allgemeinen Wahlrechts für Frauen entstand aus der Bewegung gegen die Sklaverei. Elizabeth Cady Stanton (rechts) und Susan B. Anthony hatten dabei eine führende Rolle. Das Frauenwahlrecht wurde in den Vereinigten Staaten im Jahr 1920 eingeführt.

Susan B. Anthony und Elizabeth Cady Stanton sitzend im Freien mit Blick in die Kamera
(Foto: AP Images)

Frauen werden Abgeordnete im Kongress

1916: Jeannette Rankin war die erste Frau, die als Abgeordnete in den Kongress gewählt wurde. Sie vertrat den Bundesstaat Montana und sagte: „Ich bin vielleicht die erste Frau im Kongress, aber sicherlich nicht die letzte.“

Jeannette Rankin, stehend neben einem Auto mit einem Schild mit der Aufschrift „Nie wieder Krieg“
(Foto: AP Images)

Als Mitglied im Kabinett

1933: Frances Perkins, Arbeitsministerin unter Präsident Franklin Delano Roosevelt, war die erste Frau, die Kabinettsmitglied wurde. Sie war führende an der Ausarbeitung der Gesetze des New Deal beteiligt – dazu gehörten auch die rechtlichen Vorschriften zum Mindestlohn.

France Perkins stehend am Tisch, mit Mikrophonen (Foto: AP Images)
(Foto: AP Images)

 

In den heiligen Hallen beider Kammern des Kongress

1940-1973: Margaret Chase Smith war eine Republikanerin aus Maine und die erste Frau, die sowohl Mitglied im Repräsentantenhaus als auch im Senat war. Berühmt wurde sie für ihre denkwürdige Rede Declaration of Conscience, in der sie gegen persönliche Angriffe des Senator Joe McCarthy eine klare Position bezog.

Margaret Chase Smith, sitzend und lächelnd (Foto: AP Images)
(Foto: AP Images)

 

Kampf für das Wahlrecht für Afroamerikanerinnen und Afroamerikaner

Diane Nash im Gespräch mit einem Reporter (Foto: AP Images)
(Foto: AP Images)

 

Kandidatin für das Weiße Haus

1972: Shirley Chisholm bewarb sich als erste Afroamerikanerin um die Nominierung als Präsidentschaftskandidatin. Sie sagte: „Mein größter politischer Trumpf, den andere Politiker fürchten, ist mein Mund, aus dem alle möglichen Dinge kommen, die man aus Gründen der politischen Zweckdienlichkeit nicht immer erörtern sollte.“

Shirley Chisholm spricht am Stehpult, Zuhörerinnen sitzen um sie herum
(Foto: AP Images)

 

Nominiert als Vizepräsidentin

1984: Geraldine Ferraro war die erste Frau, die mit großen Chancen für das Amt der Vizepräsidentin nominiert wurde. „Wenn wir das schaffen, dann schaffen wir alles,“ sagte sie auf der Nationalversammlung der Demokratischen Partei 1984 in San Francisco.

Geraldine Ferraro spricht am Stehpult
(Foto: AP Images)

Einfluss auf die US-Diplomatie

2001-09: Condoleezza Rice war die erste Afroamerikanerin, die in der Regierung von George W. Bush (2001) die Position des US-Sicherheitsberaters innehatte und die erste schwarze Außenministerin der Vereinigten Staaten (2005-2009).

Condoleezza Rice, lächelnd (Foto: AP Images)
(Foto: AP Images)

Im Präsidentschaftswahlkampf für die Republikanische Partei

2008: Sarah Palin war im Wahlkampf 2008 die erste Frau, die von der Republikanischen Partei für das Amt der Vizepräsidentin nominiert wurde. Die aus Alaska stammende Sarah Palin bezeichnete sich selbst als Hockey-Mom und kann auch einen Elch jagen und aufbrechen.

Nahaufnahme von Sarah Palin, mit John McCain im Hintergrund
(Foto: AP Images)

 

An der Spitze des Rennens um das Weiße Haus

2016: Nach ihrer Zeit als First Lady in den 1990iger Jahren wurde Hillary Clinton 2016 die erste Präsidentschaftskandidatin einer der großen Parteien. Sie musste sich Donald J. Trump geschlagen geben, inspirierte aber viele Mädchen und Frauen. Im Laufe ihrer Karriere war sie Außenministerin der Vereinigten Staaten, US-Senatorin, First Lady von Arkansas und Rechtsanwältin.

Hillary Rodham Clinton winkt und lächelt in die Kamera (Foto: AP Images)
(Foto: AP Images)

 

Zeichen setzen bei den Vereinten Nationen

2017: Nikki Haley wurde die erste Amerikanerin indischer Abstammung, die eine Position auf Kabinettsebene übernahm, als Präsident Trump sie zur Ständigen Vertreterin der Vereinigten Staaten bei den Vereinten Nationen auswählte.

Nahaufnahme von Nikki Haley (Foto: AP Images)
(Foto: AP Images)

 

Originaltext: Women in politics: A timeline