Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie veröffentlichte das US-Außenministerium am 17. Mai 2018 folgende Erklärung von Außenminister Mike Pompeo.

Die Vereinigten Staaten stehen für den Schutz der grundlegenden Freiheiten und der allgemeinen Menschenrechte. Unsere Nation wurde auf dem Grundprinzip aufgebaut, dass wir alle gleich geschaffen wurden – und dass alle Menschen ein Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück haben.

Weltweit werden noch immer in viel zu vielen Staaten Bürgerinnen und Bürger nur deshalb verhaftet oder misshandelt, weil sie lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder intersexuell (LGBTI) sind. In mehr als 70 Ländern sind Angst und Fanatismus in Gesetzen verankert, die den Status oder das Verhalten von LGBTI kriminalisieren. In manchen Ländern droht LGBTI sogar die Todesstrafe.

Die Vereinigten Staaten stellen sich entschieden gegen die Kriminalisierung, die Gewaltanwendung gegen und die Diskriminierung von LGBTI, beispielsweise bei der Wohnungssuche, im Beruf und bei staatlichen Leistungen. Die Vereinigten Staaten nutzen öffentliche und private Diplomatie, um auf Menschenrechtsprobleme hinzuweisen, helfen Menschen unmittelbar, deren Leben in Gefahr ist, und verhängen Visabeschränkungen und wirtschaftliche Sanktionen gegen Staaten, in denen LGBTI verfolgt werden.

Am Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie stehen die Vereinigten Staaten allen Menschen weltweit zur Seite, die sich zur Würde und Gleichberechtigung jedes Einzelnen bekennen, unabhängig von sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität, dem Ausdruck dieser Identität, oder von Geschlechtsmerkmalen. Die Menschenrechte sind universeller Natur, und LGBTI haben ein Anrecht darauf, die gleiche Achtung, die gleichen Freiheiten und den gleichen Schutz zu erfahren wie alle anderen auch.

Originaltext: Secretary’s Remarks: On the International Day Against Homophobia, Transphobia, and Biphobia