Kranzniederlegung in Erinnerung an die Opfer der Berliner Mauer

Berlin Wall Foundation

Verschiedene Würdenträger haben in einer feierlichen Gedenkveranstaltung in der Kapelle der Versöhnung an der Stiftung Berliner Mauer den Opfern der Mauer gedacht. Vor 52 Jahren, am 13. August 1961, hatte die DDR-Führung unter Walter Ulbricht den Bau der Berliner Mauer veranlasst – ursprünglich mit dem Ziel, die Abwanderung der Fachkräfte aus dem Osten zu stoppen. Tatsächlich besiegelte der Mauerbau jedoch die Teilung Deutschlands, die bis zum 9. November 1989 anhielt.In einer bewegenden Andacht mahnte Pfarrer Thomas Jeutner, die Toten nicht zu vergessen und rief dazu auf, dem Wunsch all jener zu gedenken, die der Unterdrückung, dem Unrecht und der Gewalt entkommen wollen, um frei zu sein. Der Vorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, Rainer Wagner, der als 15-jähriger aufgrund eines Fluchtversuchs aus der DDR inhaftiert wurde, wandte sich mit seinem Schicksal vor allem an die über einhundert anwesenden Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg. Dabei hob er die menschenverachtende Natur der Diktatur hervor und unterstrich gleichzeitig die zentrale Bedeutung von Versöhnung als Akt des Neubeginns.    Auch Thomas Miller, derzeit stellvertretender Leiter der US-Botschaft, legte unter der Beteiligung der anwesenden Gäste aus Politik und Gesellschaft, einen Kranz als Zeichen des andenkenden Erinnerns nieder.