Open Doors Report 2017 veröffentlicht

Zweites Jahr in Folge mehr als eine Million internationaler Studierender an US-Hochschulen
Deutschland unter den Top-Zielen für amerikanische Studierende

New York, 13. November 2017

Laut dem heute veröffentlichten Open Doors Report on International Educational Exchange 2017 ist die Zahl der internationalen Studierenden 2016/2017 im zweiten Jahr in Folge auf über eine Million gestiegen, was einem Zuwachs von drei Prozent entsprach. Damit nahm die Zahl der internationalen Studierender an US-Hochschulen das elfte Jahr in Folge zu.

Die Zahl amerikanischer Studierender, die im Ausland studieren, ist ebenfalls gestiegen. Für mehr als die Hälfte der etwa 325.000 im Ausland studierenden US-Studentinnen und -Studenten bleibt Europa das beliebteste Ziel. Mit 11.900 amerikanischen Studierenden, die an deutschen Hochschulen eingeschrieben waren, überholte Deutschland China und nimmt nun den 5. Platz unter den beliebtesten Zielen von US-Studierenden im Ausland ein.

Die Veröffentlichung des neuen Open Doors Report markiert den Beginn der Veranstaltungen anlässlich der International Education Week, einer gemeinsamen Initiative des US-Außenministeriums und des US-Ministeriums für Bildung, die Amerikanerinnen und Amerikaner auf ein globales Umfeld vorbereiten und künftige Führungskräfte aus dem Ausland für ein Studium und einen Erfahrungsaustausch in den Vereinigten Staaten gewinnen möchten.

Obwohl die gegenwärtigen sozialen und politischen Verhältnisse eine Herausforderung für das Anwerben internationaler Studierender weltweit darstellen, wird allgemein anerkannt, dass es im Interesse aller Ländern ist, internationale Beziehungen und Netzwerke aufzubauen und zu pflegen, die der Schlüssel für die Bewältigung globaler Herausforderungen und Nutzung von Chancen sind.

Wie Michelle Logsdon, Kulturattachée an der US-Botschaft in Berlin sagt, „freuen wir uns, dass eine neue Generation von deutschen und amerikanischen Studierenden Ausbildungsmöglichkeiten im jeweils anderen Land nutzt. Dies stärkt unsere engen und dynamischen transatlantischen Beziehungen.“

Michelle Logsdon führt weiter aus, dass es im Interesse aller ist, die für die berufliche Laufbahn im 21. Jahrhundert erforderlichen Begabungen und Fähigkeiten zu weiterzuentwickeln. Aufgrund der hohen Qualität und vielfältigen Möglichkeiten sind die internationalen Studierenden von US-Hochschulen nach wie vor angetan. Ihr Anteil an der Gesamtzahl der Studierenden in den USA beläuft sich auf über fünf Prozent. Studierende aus China und Indien machen dabei fast 50 Prozent der internationalen Studierenden an amerikanischen Hochschulen aus. Deutschland liegt mit insgesamt 10.169 Studierenden auf Rang 16 der Herkunftsländer.

Die Zahl der internationalen Studierenden in den USA nimmt weiter zu, allerdings sank im vergangenen Jahr die Zahl der Studierenden, die erstmalig an einer US-Hochschule eingeschrieben waren. Ein Großteil der Zuwächse der vergangenen Jahre ist auf Studierende zurückzuführen, die nach ihrem Abschluss ein Praktikum in ihrem Fachbereich absolvieren, das ihnen wertvolle Kenntnisse vermittelt und durch das sie Beziehungen aufbauen können, die nach ihrer Rückkehr für ihre berufliche Laufbahn wichtig sind. Dies bedeutet, dass sie länger im US-Bildungssystem verbleiben. Die Universitäten verzeichnen darüber hinaus einen Rückgang bei internationalen Studierenden einiger Länder, die an kurzfristigen Austauschprogrammen und an Englischintensivkursen teilnehmen. Austauschprogramme, die nicht mit einem Abschluss enden, sind unter deutschen Studierenden aber weiterhin sehr beliebt: ein Drittel wählte diese Variante.

Das Studium im Ausland wird von einer Reihe globaler und lokaler Faktoren beeinflusst. US-Hochschulen nennen den Wettbewerb mit anderen Ländern, regionale Programme (wie beispielsweise das Erasmus-Programm in Europa), die Kosten für ein Studium in den USA, Verzögerungen bei der Visa-Vergabe und Unsicherheiten im sozialen und politischen Umfeld in den USA als Faktoren.

Das US-Außenministerium ist jedoch sehr daran interessiert, die akademischen Türen für Studierende aus der ganzen Welt offenzuhalten. Austauschprogramme des US-Außenministeriums – wie das Fulbright Programm oder das Parlamentarische Patenschaftsprogramm – sind der Schlüssel, um dieses Ziel zu erreichen. Das deutsche Fulbright Programm ist eines der größten und umfangreichsten weltweit, und das Parlamentarische Patenschaftsprogramm ist einzigartig. Das US-Außenministerium unterstützt die weltweiten EducationUSA-Beratungszentren. In Deutschland gibt es neun dieser Zentren, die Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden mit dem Studienziel USA aktuelle Informationen zur Verfügung stellen. Sie befinden sich in den deutsch-amerikanischen Instituten und sind auch eine Plattform für Gespräche und Informationen über aktuelle Trends in den USA.

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Veranstaltungen zur International Education Week:

Nov 15, 10 am-10 pm (CET)
International Student Day Online
Der größte EducationUSA Event des Jahres. Deine Chance direkt Fragen an 85+ US Hochschulen zu stellen und dir Präsentationen online anzusehen.
EdUSA.collegeweeklive.com  (kostenfreie Anmeldung erforderlich)
Bonus: Besuche mehr als fünf Hochschulen und du erhälst die Chance auf ein Stipendium von $ 5,000!

Nov 16, 3 pm (CET)
EducationUSA Interactive: College and University Admissions Explained
Experten von US-Hochschulen, interntionale Studierende und vom US-Aussenministerium erklären das Zulassungsverfahren für Hochschulen und beantworten deine Fragen. Der Facebook Live Event ist eine moderierte Diskussion mit Fragen, die live aus dem Online-Publikum gestellt werden können.
https://www.facebook.com/events/1888123364849412/

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