Pompeo: Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht

Die Regierung Burmas zwang 700.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya, ihr Land zu verlassen. 2017 versuchen Rohingya die Grenze zu Bangladesch zu überqueren. (Foto: Stringer/Anadolu Agency/Getty Images)

Anlässlich des Ministertreffens zur Förderung der internationalen Religionsfreiheit vom 24. – 26. Juli erschien dieser Beitrag von Mark Trainer auf ShareAmerica, einer Website des US-Außenministeriums.

Außenminister Pompeo bezeichnete die Religionsfreiheit als „ein Recht, das jedem Menschen auf diesem Planeten zusteht“ und erklärte, dass die Vereinigten Staaten „an der Seite jener stehen, die nach religiöser Freiheit verlangen“.

Diese Zitate entstammen einer Rede des US-Außenministers vom 29. Mai 2018 bei der Veröffentlichung des Internationalen Berichts über Religionsfreiheit 2017, in dem der weltweite Zustand der Religionsfreiheit beschrieben wird.

Vor 20 Jahren wurde das Gesetz über Religionsfreiheit verabschiedet, das Religionsfreiheit zu einem wichtigen Bestandteil der US-Außenpolitik machte. Durch das Gesetz wurde innerhalb des US-Außenministeriums der Posten des US-Sonderbotschafters für internationale Religionsfreiheit geschaffen, den seit Februar Samuel D. Brownback innehat. Brownback, ein ehemaliger US-Senator und Gouverneur von Kansas, ist in dieser Funktion der ranghöchste US-Vertreter.

Frauen entzünden Kerzen in einer Kirche (Foto: Atta Kenare/AFP/Getty Images)
Während der Heiligabend-Messe zündet eine Iranerin am 24. Dezember 2016 eine Kerze in der armenisch-katholischen Kirche St. Joseph in Teheran an, während Christen auf der ganzen Welt Weihnachten feiern. (Foto: ATTA KENARE/AFP/Getty Images)

„In Ländern, in denen Grundrechte wie die Religions-, Meinungs- und Pressefreiheit oder das Recht auf friedliche Versammlung bedroht sind, kommt es zu Konflikten, Instabilität und Terrorismus. Wenn hingegen Regierungen und Gesellschaften diese Grundrechte schützen, führt das zu mehr Sicherheit, Stabilität und Frieden.“ – US-Außenminister Mike Pompeo – 

Bei der Veranstaltung anlässlich der Veröffentlichung des Berichtes betonte Pompeo die zentrale Rolle, die Religionsfreiheit in der Geschichte der Vereinigten Staaten gespielt habe. „Religionsfreiheit war entscheidend für die Gründung der Vereinigten Staaten“, sagte er. „Ihr Schutz ist entscheidend für unsere Zukunft.“

Brownback sagte, das Ziel sei der Schutz der Gewissensfreiheit aller Menschen.

„Wir berichten über das, was geschehen ist und beobachtet wurde. Wir entscheiden nicht, ob etwas berichtenswert ist oder nicht“, so Brownback. „Wir berichten über alles.“

Pompeo und Brownback nutzten darüber hinaus die Gelegenheit, das erste Ministertreffen zur Förderung der Religionsfreiheit anzukündigen, das vom 24. – 26. Juli im US-Außenministerium stattfinden wird. Laut Pompeo werde man mit dem Ministertreffen neue Wege beschreiten. „Es wird nicht nur ein Gesprächskreis sein. Es wird darum gehen, zu handeln.“

Brownback bezeichnete die weltweite Lage der Religionsfreiheit als düster. „Wir müssen Fortschritte beim Schutz der Religionsfreiheit machen – wir müssen sie überall auf der Welt verteidigen.“

Originaltext: Pompeo: Religious freedom is ‘a universal human right’