Präsident Donald J. Trump läutet neue gegenseitige Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union ein

Übersicht des Weißen Hauses zu den Handelsbeziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union vom 27. Juli 2018.

„Wir haben uns hier im Weißen Haus getroffen, um eine neue Phase der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union einzuläuten.“

Präsident Donald J. Trump

 

Ein freierer, gerechterer und stärker auf Gegenseitigkeit beruhender Handel: Präsident Donald J. Trump hat eine neue Phase des transatlantischen Handels angekündigt, von der beide Seiten profitieren und durch die die Welt in Wohlstand leben kann.

  • Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker einigten sich auf die folgenden vier Prinzipien, um freiere, gerechtere und stärker auf Gegenseitigkeit beruhende Handelsbeziehungen auszuhandeln:
    • Es soll auf null Zölle, null nichttarifäre Handelshemmnisse und null Subventionen hingearbeitet werden;
    • US-Energieexporte nach Europa sollen gesteigert werden;
    • Bürokratische Hürden sollen abgebaut, die
    • Welthandelsorganisation WTO reformiert und unfaire Handelspraktiken angesprochen werden.
  • Die Stärkung und Reformierung unserer Handelsbeziehungen ist für beide Wirtschaftsräume entscheidend und wird zu größerem Wohlstand führen.
    • Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben die umfangreichsten Wirtschaftsbeziehungen der Welt; der bilaterale Handel beläuft sich auf eine Billion US-Dollar und sichert 15 Millionen Arbeitsplätze.
    • Die Vereinigten Staaten und die EU erwirtschaften zusammen fast 50 Prozent des weltweiten BIP.

Die vier Handelsprinzipien: Hochrangige Handelsgespräche werden den vier Grundsätzen folgen, auf die sich Präsident Trump und Präsident Juncker geeinigt haben.

  • Erstens werden wir gemeinsam auf null Zölle, null nichttarifäre Handelshemmnisse und null Subventionen für nichtautomobile Industriegüter hinarbeiten. Außerdem:
    • Die EU wird zudem Handelshemmnisse abbauen und vermehrt amerikanische Sojabohnen importieren.
    • Beide Wirtschaftsräume werden daran arbeiten, Handelsschranken abzubauen und den Handel mit Dienstleistungen, Chemikalien, Pharmazeutika und medizinischen Produkten zu steigern.
  • Zweitens werden die Vereinigten Staaten der EU den Kauf von Flüssigerdgas erleichtern.
    • Das wird zur Diversifizierung der europäischen Energieversorgung beitragen und die strategische Zusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Europa stärken.
  • Drittens streben wir den Abbau von Handelshemmnissen und bürokratischen Hürden zwischen den Vereinigten Staaten und der EU an, um die Kosten drastisch zu senken.
    • Beide Seiten stimmten der Aufnahme eines engen Dialogs über Standards und Verordnungen zur Förderung von Handel, der Reduzierung von bürokratischen Hürden und der drastischen Senkung der Exportkosten zu.
  • Viertens werden wir uns mit gleichgesinnten Partnern zusammentun und gegen unfaire Handelspraktiken vorgehen.
    • Zu diesen unfairen Handelspraktiken gehören der Diebstahl geistigen Eigentums, erzwungener Technologietransfer, Industriesubventionen, Verzerrungen durch Staatsunternehmen und industrielle Überkapazitäten.

Die nächsten Schritte: Präsident Trump und Präsident Juncker werden dafür sorgen, dass ihre engsten Berater dieses Vorhaben unverzüglich umsetzen.

  • Dies ist erst der Beginn unseres Dialogs. Viele andere Produkte und Themen werden angesprochen werden.
  • Die Vereinigten Staaten und die EU werden unverzüglich einen Arbeitsstab einsetzen, um diese Absichten in die Tat umzusetzen.
  • Präsident Trump und Präsident Juncker haben zugesagt, dass beide Wirtschaftsräume im Sinne des Abkommens handeln würden, solange die Verhandlungen nicht abgebrochen werden.
  • Zu den zu besprechenden Themen zählen beispielsweise die Stahl- und Aluminiumzölle sowie die Vergeltungszölle der EU.

Originaltext: President Donald J. Trump Launches a New Reciprocal Trade Relationship with the European Union