US-Paralympics-Schwimmerin Mallory Weggemann zu Gast an der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder

Die amerikanische Schwimmerin Mallory Weggemann, die zum ersten Mal Berlin besuchte, war zu Gast an der Regine-Hildebrandt-Schule (RHS) in Birkenwerder und traf mit rund 70 Schülerinnen und Schülern der 11. Klassenstufe zusammen. Mallory Weggemann, 26 Jahre alt und als Folge einer epiduralen Injektion zur Behandlung ihrer Rückenschmerzen kurz vor ihrem 19. Geburtstag querschnittsgelähmt, sprach mit den Schülerinnen und Schülern über ihre Karriere, Erfahrungen, innere Einstellung und über das Leben mit großen Widrigkeiten.

Der Besuch an der integrativ-kooperativen Gesamtschule RHS, die 2012 den „Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule” erhielt, wurde von der amerikanischen Botschaft in Berlin im Rahmen des MEET US Programms organisiert und steht in Zusammenhang mit dem 25. Jahrestag der Unterzeichnung des Gesetzes zur Gleichstellung von Amerikanern mit Behinderungen (ADA, Americans with Disabilities Act) in diesem Sommer.

Weggemann, die vom Bauch abwärts gelähmt ist, war bereits vier Monate nach ihrer Querschnittslähmung zurück in der Schwimmhalle und weniger als vier Jahre später hatte sie 15 Weltrekorde und 33 Amerika-Rekorde aufgestellt sowie Gold und Bronze bei den Paralympischen Spielen in London gewonnen, wo sie auch einen paralympischen Rekord über 50 Meter Freistil aufgestellt hat. Sie nimmt an vielen internationalen Wettkämpfen teil, darunter in der letzten Woche die 29. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten in Berlin, und trainiert für die Paralympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.