Vereinigte Staaten und Deutschland pflegen enge Beziehungen

Am 27. April 2018 reiste Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gesprächen mit US-Präsident Trump nach Washington. Anlässlich dieses Besuchs veröffentlichte das Weiße Haus am selben Tag diese Übersicht über die deutsch-amerikanischen Beziehungen.

„Die enge Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland gründet auf unseren gemeinsamen Werten. … Sie ist das Fundament für eine sehr, sehr hoffnungsvolle Zukunft.“

Präsident Donald J. Trump

ENGE UND HISTORISCHE BEZIEHUNGEN: Die Beziehungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern Deutschlands und der Vereinigten Staaten reichen bis in die Zeit vor der amerikanischen Unabhängigkeit zurück und bis zu den tiefen Banden, die diese beiden Länder heute verbinden.

  • Basierend auf den gemeinsamen Werten von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten, bilden die Vereinigten Staaten und Deutschland das Fundament der transatlantischen Beziehungen und des NATO-Bündnisses.
  • Am 6. Oktober 1683 trafen 13 deutsche Familien in Philadelphia ein und gründeten dort die erste deutsche Siedlung in Nordamerika: Germantown (Pennsylvania).
  • Heute gibt es mehr als 44 Millionen Amerikanerinnen und Amerikaner deutscher Abstammung, wodurch die Nachfahren deutscher Einwanderer die zahlenmäßig größte Gruppe in den Vereinigten Staaten bilden.
  • Präsident Trump ist stolzer Enkel deutscher Einwanderer in die Vereinigten Staaten.
  • Weitere bekannte Amerikanerinnen und Amerikaner deutscher Herkunft sind unter anderem Präsident Eisenhower, Neil Armstrong, Levi Strauss, Amelia Earhart und Babe Ruth.
  • Präsident Trump und Bundeskanzlerin Merkel haben sich zuletzt im Juli in Hamburg getroffen, als die Bundeskanzlerin den G20-Gipfel ausrichtete, an dem der Präsident teilnahm.
  • Dieser Besuch der Bundeskanzlerin ist ihr zweiter im Weißen Haus während der Präsidentschaft von Donald Trump.

ZUSAMMENARBEIT BEIM THEMA ARBEITSPLÄTZE UND HANDEL: Die Vereinigten Staaten und Deutschland verfügen über weitreichende Handels- und Investitionsbeziehungen. Durch ihre Zusammenarbeit beim Thema Lehrstellen und der Förderung von Unternehmerinnen arbeiten der Präsident und die Bundeskanzlerin an der Verbesserung der wirtschaftlichen Kooperation.

  • Deutschland ist hinsichtlich seines sehr erfolgreichen Berufsausbildungssystems auf dem Gebiet seit langem führend.
  • Während des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel im März 2017 im Weißen Haus lud Präsident Trump eine Gruppe führender deutscher und amerikanischer Wirtschaftsvertreter ein, um gemeinsam mit der Bundeskanzlerin und dem Präsidenten über die Berufsausbildung zu diskutieren.
  • Bei dem Treffen kündigten große Firmen an, dass sie über Berufsausbildungsprogramme tausende Menschen ausbilden und hunderte Millionen US-Dollar in die Ausbildung investieren würden.
  • In Hamburg kündigte der Präsident gemeinsam mit Ivanka Trump und Bundeskanzlerin Merkel an, dass die Vereinigten Staaten eine Initiative zur weltweiten Förderung von Unternehmerinnen mit 50 Millionen US-Dollar unterstützen würden.
  • 2017 belief sich der Handel mit Waren und Dienstleistungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten auf mehr als 237 Milliarden US-Dollar.
  • 2017 exportierten die Vereinigten Staaten Waren im Wert von 53,5 Milliarden US-Dollar nach Deutschland.
  • In den ersten beiden Monaten des Jahres 2018 exportierten die Vereinigten Staaten Waren im Wert von neun Milliarden US-Dollar nach Deutschland. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2017 ist dies ein Anstieg von beinahe einer Milliarde US-Dollar.
  • 2016 beliefen sich die deutschen Direktinvestitionen in den Vereinigten Staaten auf über 372 Milliarden US-Dollar. 14 Milliarden US-Dollar davon waren neue Investitionen.
  • 2015 beschäftigten US-Tochterunternehmen deutscher Firmen über 670.000 amerikanische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und investierten 7,2 Milliarden US-Dollar in innovative Forschung und Entwicklung.

EIN PARTNER BEI INTERNATIONALER SICHERHEIT UND TERRORISMUSBEKÄMPFUNG: Deutschland ist für die Vereinigten Staaten ein geschätzter Partner bei der Bekämpfung der IS-Terrormiliz sowie gegen Bedrohungen aus dem Ausland.

  • Seit 2014 hat Deutschland mehr als 1,3 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe, die Stabilisierungsmaßnahmen sowie die Entwicklungszusammenarbeit zugesagt.
  • Die deutschen Streitkräfte zählen zu den aktivsten Beteiligten an der Allianz zur Bekämpfung der IS-Terrormiliz, beim Stellen von Unterstützungstruppen sowie der bemannten Aufklärung und Luftbetankung.
  • Seit 2012 hat Deutschland Hilfe für Syrien in Höhe von mehr als 5,5 Milliarden Euro zugesagt, darunter auch Gelder für das Räumen von Minen, und sich zudem maßgeblich für europäische Sanktionen gegen das Regime Assad eingesetzt.
  • Deutschland ist der zweitgrößte Truppensteller bei NATO-Einsätzen und eine Rahmennation in Afghanistan.
  • Im März 2018 bewilligte Deutschland eine Truppenaufstockung um 320 Soldaten für die NATO-Mission Resolute Support in Afghanistan.
  • Seit 2017 hat Deutschland darüber hinaus 2,4 Milliarden US-Dollar für Entwicklungshilfe und zur Förderung der Sicherheit in Afghanistan bereitgestellt.
  • Außerdem ist Deutschland eine Rahmennation in der verstärkten Vornepräsenz der NATO an der Ostflanke der NATO und stellt 530 Soldatinnen und Soldaten für die KFOR-Mission im Kosovo.
  • Gemeinsam mit Frankreich steht Deutschland an der Spitze der Bemühungen des Westens, den Frieden in der Ukraine wiederherzustellen und die Souveränität sowie die Integrität des Landes im Rahmen der Minsker Abkommen zu gewährleisten.

Originaltext: President Donald J. Trump and German Chancellor Angela Merkel Strengthen the Close Relationship Between the United States and Germany