Projections of America

PBS INTERNATIONAL lädt ein ins Cosima Filmtheater am DIENSTAG, 10. Februar, 15.30 Uhr

 

Mit freundlicher Unterstützung der BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG zeigen wir 70 Jahre nach seiner Berliner Erstaufführung im August 1945 einen Originalfilm der Projections of America-Reihe von einst:
The Autobiography of a Jeep.

Frau Emerson wird die Begrüßungsrede halten.

Der Eintritt ist frei – bitte melden Sie sich bis zum 7. Februar an: screening@docdays.de

PROJECTIONS OF AMERICA ein Film von Peter Miller produziert von DOCDAYS Productions

in Kooperation mit WILLOW POND FILMS und ZDF, in Zusammenarbeit mit ARTE. In Association mit SPIEGEL GESCHICHTE. Entwickelt mit dem MEDIA Programm der Europäischen Union.

Projections of America erzählt die Geschichte einer Gruppe von idealistischen Filmemachern, die im Auftrag des amerikanischen Office of War Information die Filmreihe „Projections of America“ produzierten. Sie nahmen an dem riesigen Werbefeldzug teil, der die militärische Befreiung Europas begleitete. Herzstück ihrer Arbeit waren 26 kurze Dokumentationen, die der Bevölkerung in den befreiten Ländern die Werte und Errungenschaften Amerikas näher bringen sollten.

Die Projections of America genannte Filmreihe erzählt Geschichten über Cowboys und Ölarbeiter, Landwirte und Fensterputzer, Einwanderer und Schulkinder. Sie zeigt eine optimistische, aber keineswegs perfekte amerikanische Gesellschaft. Die herausragenden Filme lieferten dennoch ein idealisiertes Bild der USA, ein Bild wie die Vereinigten Staaten sein könnten. Sie wurden von engagierten Filmemachern produziert, die im Ausland die Tyrannei bekämpfen und gleichzeitig Amerika zu einer besseren Gesellschaft machen wollten. Sie hatten die Hoffnung, die Macht der Bilder könnte die Welt verändern

Die Abteilung des Office of War Information, die die Filmreihe produzierte, wurde von Oskar-Preisträger Robert Riskin geleitet. Für die Projections of America-Reihe engagierte er Hollywood-Legenden wie Josef von Sternberg, John Houseman und Philip Dunne – aber auch herausragende Dokumentarfilmer wie Irving Jacob Willard van Dyke und Alexander Hamid.

Gemeinsam mit ihnen schuf Robert Riskin ikonische Bilder von Amerika. Nach dem Krieg gerieten die Projections of America in Vergessenheit.

Das Screening wird eröffnet mit der Wiederaufführung von The Autobiography of a Jeep, einem Original Projections of America Film, der in Berlin vor 70 Jahren im August 1945 im Cosima Kino uraufgeführt wurde und nun zum ersten Mal wieder in einem Berliner Kino gezeigt wird.

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb veröffentlicht in diesem Jahr zehn der ursprünglich 26 Filme in Originalsprache mit deutschen Untertiteln.